PC zu langsam? Warum eine SSD fast immer die Antwort ist
Bevor ein Rechner ersetzt wird, lohnt der Blick auf zwei Bauteile: Massenspeicher und Arbeitsspeicher. Beides zusammen kostet oft weniger als ein Zehntel eines neuen Geräts.
Festplatte raus, SSD rein
Startet der Rechner in Minuten statt Sekunden, arbeitet fast immer noch eine mechanische Festplatte im Gerät. Eine SATA-SSD beschleunigt Systemstart und Programme um das Fünf- bis Zehnfache; in Geräten mit M.2-Steckplatz ist eine NVMe-SSD nochmals deutlich schneller. Für Alltagsnutzung reichen 500 GB, mit Foto- und Videosammlung besser 1 TB.
Arbeitsspeicher: 8 GB sind das Minimum
Windows 11 mit Browser und Office wird unter 8 GB zäh; komfortabel sind 16 GB. Wichtig ist der passende Typ — DDR4 und DDR5 sind nicht kompatibel. Welcher Typ verbaut ist, verrät das Handbuch des Mainboards oder ein Blick in die Systeminformationen.
Wann sich das Aufrüsten nicht mehr lohnt
Fehlende Windows-11-Unterstützung, defekte Mainboards oder Prozessoren aus der Zeit vor 2015: Dann fließt das Geld besser in ein neues Gerät. Im Zweifel beraten wir ehrlich — auch dazu, nicht zu kaufen.
Passende SSDs und Arbeitsspeicher finden Sie unter Komponenten & Speicher.